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Sylvia Frey

"Kunst ist die Zusammenarbeit zwischen Gott und dem Künstler.
Je weniger der Künstler dabei tut, desto besser."
(André Gide)



Meine Philosophie der Kunst


Ich lasse mich nicht nur auf einen einzigen Stil festlegen, sondern behalte es mir vor, Erlebtes und Gesehenes spontan und in unterschiedlichster Weise in der Malerei zu verarbeiten. Gefühlvolles und Zartes gehören daher ebenso zu meinem Repertoire wie Farbgewaltiges und Temperamentvolles. Ich lasse mich ganz vom Impuls des Augenblicks leiten, so dass meine Werke stets frisch und authentisch erscheinen. 

Ich bin Künstlerin mit Leib und Seele. Schon im Kindesalter war meine große Leidenschaft das Malen. Daher wählte ich auch in der Schule den musischen Zweig, um mich künstlerisch ausdrücken zu können. Als Erwachsene lernte ich überwiegend autodidaktisch und besuchte außerdem auch viele Zeichen- und Malkurse bei anerkannten Künstlern und Professoren. An der Kunstakademie in Bad Reichenhall erlernte ich die Grundstrukturen der Bildgestaltung. 

Ich versuche Bilder zu malen, die eine angenehme Atmosphäre ausstrahlen. Fantasievolle Motive und Farben, die auch noch nach langer Zeit überraschen. Ein Bild wirkt immer am besten, wenn es auch zu seiner Umgebung passt. Das Beste, was man über ein Gemälde sagen kann ist: "Schön"

In meiner Kunst verlasse ich mich stets auf meine Intuition, mein Gefühl. Ich liefere mich also vollkommen meinem inneren Antrieb und meinen Emotionen aus. Nicht selten bin ich selbst überrascht, was passiert mit mir und dem, was da gerade entsteht. Die Kunst hat bisweilen kathartischen Charakter, sie fördert Ungeahntes zutage, und zwar sowohl für den Künstler als auch für den Betrachter.

Wenn man nur ein einziges gutes Bild im Leben gemalt hat, hat sich das Leben schon rentiert.
Halte an deinen Träumen fest, denn wenn sie sterben, gleicht das Leben einem Vogel mit gebrochenen Flügeln, der sich nicht mehr in die Lüfte schwingen kann. 
Jedes Kunstwerk bildet einen Organismus aus Stoff, Gefühl und Idee - gleich wie im Menschen Körper, Geist und Seele wechselwirkend zu seiner Ganzheit werden. (Bernhard Diebold)

Ehrenamtlich war ich auch (bis April 2011) im Vorstand des Kunstvereins Erding als Schriftführerin tätig. Die Zusammenarbeit und der rege Austausch mit anderen Künstlern ist sehr interessant und bietet außerdem Möglichkeiten für neue Inspirationen und Ideen. 

Da ich mich nicht nur malerisch künstlerisch ausdrücken möchte, schreibe ich hin- und wieder auch Gedichte, hier eines zum Thema „back to the roots“ meiner Ausstellung im Mai 2011:

“back to the roots”
Wir leben in einer Welt, regiert von illusorischem Geld.
Wir werden geführt von machtvollen Personen, es gibt keine Zeit mehr, sich zu schonen.
Immer schneller, immer mehr, immer besser, niemals fair.
Zu viel Druck und wenig Zeit, keine Liebe weit und breit.
Werte und Moral sind selten, wir leben in verschiedenen Welten.
So viel Hunger trotz Überfluss, warum ein Mensch noch hungern muss?
Alles ist eins und das ist gewiss, mein Herz es leidet, es hat einen Riss.
Wäre man nicht glücklicher, wenn die Welt wie früher wär?
Ohne Technik und ohne Müll, dafür Natur und Tiergebrüll?
Familien-Zusammenhalt zählte früher mehr, heute geht ein jeder alleine in der Welt umher.
Die Gesichter sind tot und ausdruckslos, man sehnt sich zurück in Mutter’s Schoß.
Wie wär’s mit glücklich und einfacher leben und den Armen auch was geben?
Zeit zu haben um zu leben und sorgenfrei durch die Zeiten schweben?
Ohne Druck und ohne Schmerz, denn es zählt doch nur dein Herz.
Liebe ist die Antworf auf all die Fragen, mit ihr würde man sich nicht so viel plagen.
Drum wähle weise den Weg deines Lebens, dann ist es auch nicht vergebens.
Trauer und Schmerz, alles hat seinen Sinn. So lebe dein Leben – es ist ein Gewinn.

© Sylvia Frey - Mai 2011

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